Polizei: 117 Karte sperren Betrug melden: BACS
Betrugsmasche

Anlagebetrug erkennen: Falsche Trading-Plattformen

Promi-Werbung, gefälschte Zeitungsartikel und angebliche «Berater»: So erkennen Sie Anlagebetrug und schützen Ihr Geld.

Beim Anlagebetrug locken Betrüger mit dem Versprechen schneller, sicherer Gewinne. Köder sind Werbeanzeigen und gefälschte Zeitungsartikel mit bekannten Persönlichkeiten auf Social Media, die angeblich von einer genialen Geldanlage oder Trading-Plattform schwärmen.

Wer seine Kontaktdaten hinterlässt, wird innert Minuten von einem angeblichen «Berater» angerufen. Schritt für Schritt wird man zu einer Registrierung und zu immer höheren Einzahlungen gedrängt. Auf einer professionell wirkenden Plattform werden hohe Gewinne angezeigt – doch das Geld ist längst weg.

Typische Beispiele

«Bekannter Schweizer verrät: So wurde ich mit dieser Plattform reich – jetzt auch für Sie möglich!»
«Investieren Sie nur 250 Franken und verdienen Sie täglich dazu – ganz ohne Risiko.»
«Ihr Konto zeigt bereits 8'000 Franken Gewinn. Zahlen Sie jetzt mehr ein, um noch mehr herauszuholen.»

So läuft der Betrug ab

Warnsignale

Wichtig: Keine seriöse Geldanlage verspricht hohe Gewinne ohne Risiko. Investieren Sie nie unter Druck am Telefon und nie über eine Plattform, auf die Sie über eine Werbung oder einen «Berater» gelangt sind. Prüfen Sie Anbieter vorab – die FINMA und cybercrimepolice.ch führen öffentliche Warnlisten.

Was Sie tun sollten

Schon Geld gesendet?

Wenn Sie bereits Geld investiert oder Daten weitergegeben haben:

Vorsicht vor Folgebetrug: Nach einem Anlagebetrug melden sich oft angebliche «Geld-Rückhol-Dienste», Anwälte oder Behörden, die Ihr verlorenes Geld gegen eine Vorauszahlung zurückholen wollen. Auch das ist Betrug. Zahlen Sie nichts und geben Sie keine weiteren Daten weiter.

Verdächtiges Anlage-Angebot prüfen

Sie sind unsicher, ob ein Angebot oder ein «Berater» seriös ist? Beschreiben Sie es im kostenlosen Prüfer.

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