Beim Paketbetrug erhalten Betroffene eine SMS oder E-Mail, die angeblich von der Post, DHL, DPD, UPS, FedEx oder vom Zoll stammt. Meist heisst es, ein Paket könne nicht zugestellt werden oder es sei eine kleine Gebühr offen.
Der Betrag wirkt oft harmlos: CHF 1.99, CHF 2.99 oder CHF 4.95. Genau das macht den Trick gefährlich. Wer bezahlt, gibt oft Kreditkartendaten oder persönliche Daten auf einer gefälschten Webseite ein – und genau das ist das eigentliche Ziel der Betrüger.
Typische Beispiele
Warnsignale
- Unerwartete Paketnachricht – Sie haben gar nichts bestellt
- Kleine Zahlungsgebühr (CHF 1.99 / 2.99 / 4.95)
- Link in SMS oder E-Mail, der zur Zahlung führen soll
- Druck durch Frist oder angebliche Rücksendung
- Ungewöhnliche Webadresse (nicht post.ch, sondern z. B. post-zustellung-ch.com)
- Aufforderung zur Eingabe von Kreditkartendaten
- Paketnummer fehlt oder wirkt zufällig
Was Sie tun sollten
- Link nicht anklicken
- Keine Kreditkartendaten eingeben
- Sendungsnummer nur auf der offiziellen Website des Paketdienstes prüfen
- App oder Website immer selbst öffnen, nicht über den Link in der SMS
- Nachricht löschen oder dem Mobilfunkanbieter melden
Schon bezahlt oder Daten eingegeben?
Wenn Sie Kreditkartendaten auf einer falschen Seite eingegeben haben:
- Karte sofort sperren lassen (Bank oder Kartenanbieter)
- Kontoauszüge der letzten Tage prüfen
- Passwörter ändern, falls auch ein Login betroffen war
- Polizei kontaktieren bei höherem Schaden
- Betrugsversuch beim NCSC melden: report.ncsc.admin.ch
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